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Feste und Rituale gehören zum Leben im Stamm genauso wie die Jagd. So gibt es Feste und Rituale, die fest im Kalender der Elfen verankert sind. Und Feste und Rituale, die das Leben eines jeden Elfen ganz individuell bestimmen und erfüllen.
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Feste und Rituale aus dem Elfenkalender:
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Erstes Neugrün ( First Newgreen)
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Der Frühlingsanfang variiert zeitlich von Jahr zu Jahr, denn er ist abhängig vom Wetter.
Mal fällt dieser Tag später, mal früher in den Kalender der Elfen.
Die Elfen erkennen den Beginn des Frühlings, an dem ersten Blatt, das an dem Baum der Erinnerung ergrünt.
Wenn dies geschieht, klettern die Elfen in die Krone des Baumes und schmücken diese mit bunten Bändern, auf denen sie ihre Wünsche und Hoffnungen geschrieben haben.
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Der Honigtag ( Honey Day)
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Am 52. Sonnenwarm findet der sogenannte Honigtag statt.
Die älteren Frauen des Stammes brechen an diesem Tag auf, um die Bienenstöcke des Waldes aufzusuchen.
Sie sind dafür in besondere Stoffe gekleidet, die das Durchdringen der Bienenstacheln verhindert.
Gesammelt werden ganze Wabenwände, die dann ins Lager gebracht werden, wo die Frauen durch kochen und schleudern den süßen Honig gewinnen.
Die Frauen machen nur an diesem einen Tag im Jahr Honig, weil die Bienen sonst zu sehr gestört werden würden.
Das übrige Wachs wird in den folgenden Tagen zu kleinen Kerzen verarbeitet, wo dann helfen kann, wer will.
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Die Traumbeerenernte ( Dreamberry Crop)
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Die Traumbeerenernte findet in der letzten Woche des Glühendheiß statt.
Die Früchte sind dann reif und süß und kurz vor dem Runterfallen von den Büschen.
Der ganze Stamm ist dann auf den Beinen und hilft beim Pflücken.
Körberweise werden die dunklen Beeren in der Nähe des Lagers geerntet.
Dann werden sie ins Lager geschafft, wo ein großer Teil zu dem berühmten Traumbeerenwein verarbeitet wird, der dann in beschrifteten Lederbeuteln und gebrannten Erdkrügen zur Gärung in eine Geheimhöhle hinter Heartcatchers Schmiede, wo schon andere Jahrgänge lagern, gebracht wird.
Andere Mengen der Traumbeeren werden eingekocht, in Wein eingelegt oder als Trockenfrüchte auf großen Leinentücher, die in der Vorratskammer gespannt werden, gelagert.
Natürlich wird auch bereits bei der Ernte eine Menge verzehrt, was jedoch kaum zur Last fällt, bei den Massen an Beeren
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Traumbeerennächte ( Dreamberry Nights)
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Am Ende der Traumbeerenernte steht das Fest Dreamberrynights.
Dreamberrynights fällt auf den 1. Buntwald und wird direkt nach der Traumbeerenernte gefeiert.
Die Elfen feiern dann wild und ausgelassen mit den neuen Leckerein, die sie in diesem Jahr aus den Traumbeeren gemacht haben.
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Chieftain Howl
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Dieser Gedenktag findet am 40. Wolkengrau statt.
Vor vielen hundert Jahresläufen wurde an diesem Tag der Stamm von dem ersten Häuptling gegründet.
Um dies zu Ehren, beginnt der Tag, indem die Elfen in aller früh einen Bären oder einen Puma erlegen, um somit die Gefahren zu symbolisieren, die Sharptongue ausstehen musste, bevor er den Stamm gründete.
Ohne zu rasten, geht die Jagd weiter und ein Reh oder ein Wildschwein wird erlegt, dessen Fleisch den Reichtum, den Sharptongue den Elfen beschert hat zu symbolisieren.
Gegen Nachmittag arbeiten dann alle Elfen auf den Höhepunkt dieses Tages hin.
Der große Versammlungsraum wird geschmückt und das Fleisch wird bereitet.
Sobald die beiden Monde dann am Himmel stehen, versammelt sich der ganze Stamm im Inneren des Baumes der Erinnerung im Versammlungsraum.
Strongwill beginnt dann mit der Huldigungszeremonie. Mit einem kleinen Dolch ritzt er sich in die Handfläche.
Jeder Blutstropfen, der aus der Wunde quillt und zu Boden fällt, steht für einen ehemaligen Häuptling, dessen Namen Strongwill zur Ehrung nennt.
Sobald er den Namen seines Vaters dann ausgesprochen hat, wird die kleine Wunde von der Heilerin Firesong verschlossen, so er das denn will.
Danach ist das Festmahl eröffnet. Es gibt das Fleisch, des an diesem Tag erlegten Rehs oder Wildschweins und reichlich Traumbeerenwein.
Immer wieder wird das Gelage von Hoch -und Ehrrufen einzelner ausgelassener Elfen unterbrochen.
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Jahreswende ( Time Turn)
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Mit dem 1. Bitterkalt beginnt das neue Jahr der Elfen.
Um dies zu feiern begibt sich der gesamte Elfenstamm zusammen mit den Wölfen auf eine nahe gelegene Anhöhe.
Dort beginnt ein langes Heulen, welches das neue Jahr begrüßt.
Wünsche und Hoffnungen für die neue Zeit werden dann die ganze Nacht lang zu den zwei Monden hinaufgeschickt, denn in dieser Nacht haben die Monde über die Sonne gesiegt, denn es ist die längste Nacht im Jahr.
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Feste und Rituale im Leben eines Elfen
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Neues Leben ( New Life)
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Wenn ein Welpe das Licht der Welt erblickt, herrscht große Freude und Dankbarkeit im Stamm.
Denn ein neues Leben, macht den Stamm stärker.
Um auch den Welpen stark zu machen, wird an diesem Tag ein junger, kräftiger Hirschbock erlegt.
Mit dem Blut des Hirschbocks wird auf einer großen Versammlung die Stirn des Welpen gezeichnet, so soll die Kraft dieses Tieres auf das kleine Elfenkind übergehen.
Um das neue Stammesmitglied willkommen zu heißen, veranstalten die Elfen spontan ein kleines Fest.
Jeder, der will darf dem Welpen und den Eltern dann Geschenke mitbringen.
Denn der Welpe und seine Eltern sind die Ehrengäste dieses Festes.
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Die erste Jagd ( First Hunt)
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Für jeden jungen Elfen kommt der Tag, an dem er nicht länger als Welpe angesehen werden möchte, sondern ein vollwertiges Mitglied des Stammes sein will.
Meist kommt dieser Tag noch bevor die Eltern des Stammes ihr Kind für reif genug halten.
Doch wenn das Kind seine Eltern, denn davon überzeugen konnte, dass es soweit ist, ein vollwertiges Stammesmitglied zu werden, muss sich der junge Elf vorm ganzen Stamm beweisen.
Die Eltern und der führende Jäger wählen dann ein Tier aus, welches der Prüfling erlegen muss.
Dieser wählt sich dann seine erste eigene Waffe.
Dann wird der Zeitpunkt für die erste Jagd gewählt.
Wenn es soweit ist, bricht der gesamte Stamm auf, um diese Jagd zu verfolgen.
Das Beutetier wurde vorher so ausgewählt, dass der junge Elf, dieses auch erlegen kann, denn bei dieser Reifeprüfung soll der Jungspund ja nicht sein Leben lassen, sondern in einen neuen Lebensabschnitt eintreten.
Wenn die Jagd erfolgreich war, was Vorraussetzung ist, um die Reifeprüfung zu bestehen, kehrt der ganze Stamm zurück zum Lager.
Der Prüfling darf dann ganz vorne an der Seite des Stammesführers reiten.
Am Abend folgt ein großes Fest, bei dem der junge Elf selbst das erschlagene Wild verteilen darf.
Danach folgt eine Zeremonie, mit der der Elf als vollwertiges Mitglied aufgenommen wird.
Wenn er möchte, darf er dabei seinen Kindernamen ablegen und einen neuen wählen, mit welchem er fortan als Erwachsener angesehen wird.
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Das Erkennen ( Recognition)
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Wenn sich zwei Elfen erkennen, müssen sie dieses dem Häuptling melden.
Auf einer sofortigen Versammlung wird dann der ganze Stamm informiert, denn ein Welpe ist nicht nur Sache der Eltern, sondern auch des Stammes.
Ein spontanes und sehr ausgelassenes Fest folgt dann.
Für die kommenden zwei Wochen ist das neue Elfenpaar dann von all seinen Aufgaben entbunden, damit die beiden Elfen vollkommen Zeit für sich haben.
Sie dürfen sich dann eine Baumhöhle nach Belieben wählen, falls sie noch nicht zusammen wohnen und das nun ändern wollen. Jeder im Stamm hilft dem neuen Paar, wo er nur kann, damit der zu erwartende Welpe auch stark und kräftig wird.
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Abschied vom Leben ( Death Howl)
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Doch ist das Leben nicht nur von Geburten, Festen und Glückseligkeit erfüllt. Elfen werden älter und leben nicht ewig.
Wenn das Leben eines Stammesmitgliedes erlischt, trauert der ganze Stamm.
Um den Verstorbenen zu ehren, wird dieser auf der nahe gelegenen Anhöhe auf eine geschmückte Holzbahre gelegt.
Die Elfen, die wollen, halten zwei Nächte lang eine Totenwache.
Doch meist ist es der gesamte Stamm, der aus Mitgefühl und Trauer an dieser Totenwache teilnimmt.
In der dritten Nacht werden dann die Habseligkeiten, so wie Waffen, Felle und Traumbeerenwein zu dem Leichnam gelegt, um den Toten auch dort, wo er hingehen wird, zur Hand zu sein.
Dann wird die Bahre angezündet.
Die ganze Nacht lang heult der Stamm im Schein des Feuers seine Trauer zu den beiden Monden empor.
Bei Tagesanbruch trägt der Wind dann die Asche und die Seele des Verstorbenen fort.
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| Von Sturmwoelfin |